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more Data less math…

mufin.com, a music finder
ein bunter Strauß musikalischer Überraschungen

Während mir last.fm zum Stichwort “Eagles of Death Metal” Bands aus dem Genre oder mit ähnlicher Besetzung, wie “Queens of the Stone Age” oder “Fu Manchu” empfielt, rät mir Mufin zu Udo Jürgens oder einer Band namens “The Ashes of Creation”. Allerdings nur für das Eagles of Death Metal Lied “Only want you”. Für einen anderen Titel kommen entsprechend andere Empfehlungen, die bei mir auf eine Mischung aus Irritation und Amüsement stoßen.

mufin screenshot

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Mufin basiert nicht, wie andere Musikentdeckungs-Services, wie z.B. last.fm auf der Analyse von Genres oder dem Bilden von Schnittmengen des eigenen Geschmacks mit dem anderer Hörer, sondern analysiert das Musikstück.
In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut wurde ein Algorithmus entwickelt, der ein Lied innerhalb weniger Sekunden anhand verschiedener Kriterien analysiert: Das Herzstück stellt eine Analyse des Frequenzspektrums dar, weiterhin werden klanglichen Eigenschaften des Tracks, z.B. Klangfarbe, Rhythmus, Instrumente, Tempo untersucht und daraus wird ein ca. 3kb großer digitalen Fingerprint erstellt.

Augenmerk
Der “fingerprint” und die damit mögliche Analyse und Zuordnung finde ich interessant, auch wenn einige Ergebnisse zu Stirnrunzeln führen. Manchmal ist die Objektivität eines Computers doch unbefriedigend: a little bit more Data (raumschiff enterprise) a little less math…

Aber für einen Sender, der nur Motorhead, “Ace of Spades”-ähnliche Lieder spielt könnte ich (zumindest im ersten Moment)
mich auch begeistern…

(english article on techcrunch.com)

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